Nach einem erfolgreichen Projektabschluss in Sani begaben wir uns auf die Weiterreise nach Leh. Nach 17 Stunden Autofahrt über etliche Pässe und unbefestigte Straßen erreichten wir in den späten Abendstunden die wundervolle Bergstadt in der Region Ladakh. Leh gehört zu den höchstgelegenen, ständig bewohnten Städten der Erde und ist größtenteils von Buddhisten bewohnt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir am nächsten Morgen unsere Erkundungstour durch die Gassen und Märkte der Stadt. Ob kulturell oder kulinarisch, hier war für jeden etwas dabei. Angefangen bei der „German Bakery“, die uns wundervolle Zimtrollen servierte über die zahlreichen Streetfoodstände, bis hin zur Penguinbar, in der man das ein oder andere kühle Bier genießen durfte, verhungern oder verdursten musste hier niemand. Ein weiteres Highlight waren die zahlreichen Shops, in denen man die bekannten Pashmina-Schals erwerben konnte. Hierbei musste mit Geschick und Feingefühl gehandelt werden um den besten Preis für die beste Qualität zu erlangen.

Den letzten Tag in Leh verbrachten wir auf dem Zanskar-River beim Rafting. Dank der professionellen Begleitung mehrerer Kajakfahrer aus der ganzen Welt konnten wir die atemberaubende Tour durch die vielen Stromschnellen sorgenfrei genießen und so blieb am Ende niemand trocken. Doch die entspannte und ruhige Zeit im Norden Indiens nahm so langsam ein Ende. Jetzt hieß es Kopf zusammen halten und auf ins „wahre“ Indien nach Varanasi, die heilige Stadt der Hindus am Ganges.